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Meine Arbeit im Ausschuss für
Kultur und Medien
Seit der Bundestagswahl 2005 bin ich neben
meiner Funktion als Vizepräsident auch Mitglied
im "Ausschuss für Kultur und Medien"
des Deutschen Bundestages.
Kulturpolitik ist in Deutschland in weiten Teilen eine
Angelegenheit der einzelnen Bundesländer. Auf Bundesebene
werden allerdings die Rahmenbedingungen für Kunst
und Kultur gestaltet. Außerdem ist der Bund verantwortlich
für die Förderung gesamtstaatlich bedeutsamer
kultureller Einrichtungen und für den Schutz des
kulturellen Erbes.
Der Ausschuss für Kultur und Medien im Bundestag
wurde erstmals 1998 konstituiert, als die rot-grüne
Bundesregierung das Amt eines Staatsministers für Kultur
und Medien schuf.
Ziel war es, die Wahrnehmung von Kultur auf der Bundesebene
zu stärken.
Im Ausschuss wird ein breites Themenspektrum behandelt,
das von der Förderung der Hauptstadtkultur, über
Gedenkstätten, Filmförderung bis zur Pressekonzentration
und der Neugestaltung der Medienordnung reicht.
Mein Interesse für Kultur reicht weit in die Vergangenheit
zurück. Ich habe Germanistik- und Kulturwissenschaft
studiert, war kurze Zeit Mitarbeiter im Kulturministerium
der DDR und habe mich viele Jahre mit Kulturtheorie
und Ästhetik befasst. Seit 1996 bin ich Vorsitzender
des Kulturforums der Sozialdemokratie.
In der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion
bin ich verantwortlich für die Themen Hauptstadtkultur,
Berliner Gedenkstätten, Humboldtforum und die Novellierung
des Stasi-Unterlagengesetzes, die ein Schwerpunkt im
letzten Jahr bildete. In diesem Jahr ist die Weiterentwicklung
der Berliner Gedenkstätten ein zentrales Thema.
Außerdem bin ich Mitglied des Kuratoriums der
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europa
und Mitglied des Stiftungsrates der Kulturstiftung des
Bundes.
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